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Mietendeckel bremst Deutsche Wohnen aus

Bestandsmiete gefallen

Autor: Gerhard Rodler

Der Berliner Mietendeckel hat laut Firmeninformation beim Immobilienkonzern Deutsche Wohnen 2020 durchaus bremsend gewirkt. Die insgesamt erzielten Mieten blieben zwar mit knapp 840 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die Bestandsmiete im Gesamtportfolio ging aber aufgrund des Berliner Mietendeckels um 4,1 Prozent auf durchschnittlich 6,70 Euro pro Quadratmeter zurück.

Jetzt hofft Deutsche Wohnen auf einen Entscheid des Bundesverfassungsgerichts, wo geprüft wird, ob der Mietendeckel verfassungsmäßig ist. Das soll noch vor dem Sommer erfolgen.

Dadurch ging jedenfalls auch operative Gewinn (Funds from Operations 1) leicht um 1,6 Prozent auf gut 540 Millionen Euro zurück. Die Dividende soll dennoch auf 1,03 Euro je Aktie erhöht werden. Ein Jahr zuvor hatte Deutsche Wohnen 90 Cent je Aktie ausgeschüttet. Das Periodenergebnis betrug 1,54 Milliarden Euro. Das waren 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr.