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Mietpreiskurve flacht sich langsam ab

Trotz Preissteigerungen vereinzelt Tendenzen nach unten

Autor: Charles Steiner

Auch wenn gegenüber 2018 die Mietwohnungspreise in Österreich gestiegen sind: So stark wie die Jahre zuvor sind die Zuwächse bei weitem nicht mehr. Stärkerer Ausreißer gab es im Großen und ganzen eigentlich nur in Orten, wo die Mieten ohnehin sehr niedrig sind. In anderen Städten hingegen flacht die Kurve mittlerweile ab, auch sind da und dort mittlerweile Preisrückgänge zu beobachten. Das geht aus der Willhaben-Marktübersicht 2020 hervor. Laut dieser zogen die durchschnittlichen Quadratmetermieten in 80 Prozent der untersuchten Bezirke an. Umkehrschluss: In einem Fünftel der Bezirke blieben sie entweder gleich oder gingen zurück.

Österreichweit sind die Mieten im Schnitt um 2,1 Prozent gestiegen - ein hauchdünnes Plus gegenüber 2018. Die mit Abstand deutlichste Steigerung verzeichnete Hermagor mit fast 15 Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis stieg von 6,6 Euro auf 7,6 Euro an. Damit gilt der Kärntner Bezirk allerdings immer noch als einer der günstigsten Bezirken Österreichs. Anschließend folgten Kufstein (7,5 Prozent) und Neusiedl am See (6,3 Prozent). Die größte Korrektur nach unten musste dafür in Jennersdorf (-4 Prozent) vorgenommen werden.

Mittlerweile liegt der durchschnittliche Quadratmeter-Angebotspreis in knapp der Hälfte aller österreichischen Bezirke im zweistelligen Bereich. Spitzenreiter sind laut aktueller Auswertung der erste Wiener Gemeindebezirk (19,3 Euro), Innsbruck (17,6 Euro) und Kitzbühel (16,2 Euro). Auf die Top drei folgt Salzburg Stadt mit 15,6 Euro. Auf dem unteren Bereich der Skala liegt Oberpullendorf mit 7 Euro/m² und Güssing mit 7,1 Euro.

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