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Mit dem Smartphone zum Smart Home

Studie: Smart Homes immer beliebter

Autor: Stefan Posch

Intelligente und vernetzt Einrichtungsgegenstände werden laut der Studie „Wohnen und Leben 2016“ der CreditPlus Bank AG bei den Deutschen immer beliebter. Fast vier von zehn Befragte würden für ihre Anschaffung sogar einen Kredit aufnehmen, heißt es in einer Aussendung. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Türklingeln, die per Smartphone Bilder vom Gast anzeigen (15 Prozent). Ähnlich beliebt sind Kühlschränke, die ihre Befüllung kennen, deren Haltbarkeit prüfen und automatisch neue Lebensmittel bestellen sowie in der Wohnwand integrierte Soundsysteme (jeweils 13 Prozent). Wenig begeistert sind die Deutschen hingegen von Backöfen, die von unterwegs aus steuerbar sind und von vernetzen Körperwaagen.

„Zukunftsmusik sind Smart Homes schon lange nicht mehr, denn die prinzipielle technische Machbarkeit ist schon seit geraumer Zeit gegeben“, so Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank, via Aussendung. „Aber erst jetzt stehen sie an der Schwelle zum Massenprodukt.“ Förderlich für diese Entwicklung sei die weite Verbreitung von Smartphones. „Sie dienen zum einen als mobiles und gewohntes Steuerungsgerät, in dem alle Funktionen zentral zusammenlaufen“, erklärt Wagner. „Und sie haben dafür gesorgt, dass sich die Verbraucher an vernetzte, vielseitige digitale Lösungen im normalen Alltag gewöhnt haben und die Vorteile zu schätzen wissen.“