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Moderate Inflation im Juni

Vor allem Wohnen wurde teurer

Autor: Stefan Posch

Die Inflation ist im Juni laut Statistik Austria 2020 moderat auf 1,1 Prozent im Jahresvergleich angestiegen. Wobei vor allem Teuerungen beim Wohnen für die Preissteigerungen verantwortlich sind. Mieten stiegen etwa um 3,7 Prozent. Die Instandhaltung von Wohnungen kostete um 3,0 Prozent mehr.

Haushaltsenergie verbilligte sich durchschnittlich um 0,5 Prozent. Das war überwiegend auf stark gefallene Heizölpreise zurückzuführen, die aber durch gestiegene Strompreise beinahe kompensiert werden konnten. Die Kosten für feste Brennstoffe stiegen um 0,7 Prozent, jene für Fernwärme um 0,8 Prozent. Gas verbilligte sich um 1,2 Prozent.

Preisdämpfend wirkten vor allem die billigeren Treibstoffe. Sie sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 18,2 Prozent aber etwas weniger kräftig als noch im Mai.

Die verbliebenen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19, die den Reise- und Unterhaltungsbereich betrafen, beeinflussten laut Statistik Austria nur geringfügig die Berechnung der Juni-Inflationsrate

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