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Motel One zeigt sich optimistisch

Trotz durchwachsenem dritten Quartal

Autor: Charles Steiner

Auch wenn das laufende Jahr generell und das dritte Quartal im besonderen für die Hotelbranche pandemiebedingt kein Zuckerschlecken ist: Zumindest Motel One demonstriert im Rahmen der Zahlen für das Q3 Optimismus, ungeachtet des Umstands, dass für das laufende Jahr ein Umsatzminus von 55 Prozent zu verzeichnen ist. Die aktuellen Entwicklungen um die Pandemie sind jedenfalls herausfordernd, wenngleich Motel One - zumindest für Geschäftsreisende - offen hält.

Zumindest eine positive Meldung gibt es für das Q3: Im September hat sich Motel One in der Nähe des Museums Quartiers in Wien einen neuen Standort sichern können, erklärt Motel One.

Dennoch betrachtet Motel One die Entwicklung als durchwachsen: Die Budget Design Hotelgruppe muss nach den Verlusten im zweiten Quartal auch im dritten Quartal, trotz einer leichten Erholung der Auslastung auf 35 (Vj. 78) Prozent nach Abschreibungen und dem Finanzergebnis einen Verlust von 11 Millionen Euro verbuchen. Dennoch könne der Break Even bei einer Auslastung von 35 Prozent bewerkstelligt werden - das dank "eines strikten Kostenmanagements, der Flexibilität der Mitarbeiter und der damit einhergehenden Kurzarbeit". Die auflaufenden Ergebnisse bis September zeigen eine Auslastung von 32 (2019: 76) Prozent und einen um 55 Prozent unter dem Vorjahr liegenden Umsatz von 184 (Vj. 413) Millionen Euro. Der operative Cash Flow belief sich im dritten Quartal nach einem Plus von 59 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 4 Millionen Euro. Auflaufend lag der operative Cash Flow bei 103 (Vj. 216) Millionen Euro. In das ReDesign wurden 22 Millionen Euro investiert, in neue Hotelimmobilien 26 Millionen Euro. Dennoch verfüge man über ausreichende Liquiditätsreserven in der Höhe von 209 Millionen Euro - dank Sale & Lease-Back-Transaktionen und Dividendenverzicht.