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MPC Capital will weiter wachsen

Mehr Transaktionen im vergangenen Jahr

Autor: Charles Steiner

Im herausfordernden Vorjahr konnte die MPC Capital ihren Konzernumsatz aufgrund eines in der zweiten Jahreshälfte angezogenen Transaktionsgeschehens auf 50,5 Millionen Euro steigern, mehr als 2019 mit 46,8 Millionen Euro. Das geht aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht des Hamburger Asset- und Investmentmanagers hervor.

Die Erlöse aus Transaction Services verdoppelten sich aufgrund einer im zweiten Halbjahr 2020 deutlich anziehenden Transaktionstätigkeit im Geschäftsjahr 2020 auf 10,7 Millionen Euro (2019: 5,3 Millionen Euro). Sie umfassten vor allem Transaktionen im Real Estate- und Renewable Energies-Bereich, im zweiten Halbjahr 2020 auch wieder verstärkt im Schifffahrtssegment. Insgesamt lag das von MPC Capital gemanagte Transaktionsvolumen in 2020 bei 1,1 Milliarden Euro Das im Auftrag von institutionellen Investoren verwaltete Vermögen ("Assets under Management") erhöhte sich auf 3,6 Milliarden Euro (2019: 3,5 Milliarden Euro). Inklusive des nicht mehr fortgeführten Retail Business lagen die Gesamt-AuM bei 4,4 Milliarden Euro (4,5 Milliarden Euro).

Jetzt will die MPC weiterwachsen - und vor allem nachhaltige Investments forcieren. Im Bereich Real Estate plant MPC Capital 2021 insbesondere die Wachstumsfelder Nachhaltigkeit und Logistik weiter auszubauen. Der Grundstein im Bereich Wohnimmobilien konnte Anfang 2021 mit der Auflage des ESG Core Wohnimmobilien Deutschland gelegt werden. Der Fonds strebt ein Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro an. Im Infrastructure-Bereich wird sich MPC Capital in 2021 auf den zügigen Ausbau der Renewable Energy-Plattform fokussieren. "Umweltaspekte, soziale Belange und Faktoren der Unternehmensführung werden bei der Entwicklung von neuen Investments eine immer stärkere Rolle spielen", so Ulf Holländer, CEO der MPC Capital AG.

Ebenso stehen Veränderungen im Vorstand an: Ignace Van Meenen wird zum 31. März 2021 den Vorstand der MPC Capital AG verlassen und seinen beruflichen Weg außerhalb der MPC Gruppe fortsetzen. Ebenso scheidet Karsten Markwardt aus, MPC begründet das mit einer Konzernverschlankung. Markwardt werde aber in rechtlichen und Compliance-Fragen als Konsulent auftreten.