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Müll zum Tag: Dicke Luft im Hinterhof

Schlampige Mülltrennung sorgt für Stress unter Nachbarn

Autor: Gerhard Rodler

Streit auf dem Mistplatz: 64 Prozent der Mehrfamilienhausbewohner stinkt die gemeinsame Nutzung der Mülltonnen. Vor allem schlampige Mülltrennung bringt unter Nachbarn häufig das Fass zum Überlaufen. So beschwert sich fast jeder fünfte Österreicher (19 Prozent) darüber, dass seine Nachbarn den Müll nicht richtig trennen. Offensichtlich fällt manchem Bewohner die Entscheidung schwer, welcher Abfall in welche Tonne gehört. Rote, grüne oder doch die gelbe Tonne? Viele spielen scheinbar lieber Farbroulette, als sich mit dem tieferen Sinn der verschiedenen Mistkübel auseinanderzusetzen.

Auch beim Entsorgen von Altpapier könnten einige Mieter sorgfältiger sein: So klagen 7 Prozent aller Österreicher darüber, dass der Nachbar Kartons in den Altpapiercontainer wirft, ohne sie vorher klein zu reißen. Weitere 7 Prozent sind ungehalten, wenn der Nachbar sein Mistsackerl nicht in die Tonne wirft, sondern nur daneben stellt.

Interessant ist, dass besonders die 30- bis 39-Jährigen von der mangelnden Sorgfalt der Nachbarn beim Mülltrennen genervt sind. Die unter 30-Jährigen sind diesbezüglich gelassener und regen sich eher darüber auf, dass die Kapazität der Mülltonnen nicht ausreicht (23 Prozent). Nur 9 Prozent der Bewohner mittleren Alters sehen das genauso.

Für die repräsentative Studie "Wohnen und Leben Winter 2012" wurden im Auftrag von immowelt.at 539 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt. 338 davon leben in Wohnungen.

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