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München führt in Deutschland

Vorjahresergebnis um 20 Prozent gesteigert

Autor: Gerhard Rodler

Nach einem bereits sehr guten ersten Halbjahr hat der Münchener Investmentmarkt im dritten Quartal noch einmal Gas gegeben und sich im bundesweiten Vergleich auf Position eins geschoben. Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 2,56 Mrd. Euro konnte zudem das bereits sehr gute Vorjahresergebnis um gut 20 Prozent übertroffen werden. Lediglich in den beiden außergewöhnlichen Jahren 2006 und 2007 konnte ein noch besseres Resultat registriert werden. Im Vergleich zu den meisten anderen Standorten liegt der Anteil der Großdeals über 50 Mio. Euro mit knapp 45 Prozent am Gesamtumsatz relativ niedrig. Trotzdem trägt diese Kategorie natürlich am meisten zum Ergebnis bei. Auf Rang zwei folgt mit gut 28 Prozent die Größenklasse von 25 bis 50 Mio. Euro vor den Deals zwischen 10 und 25 Mio. Euro, die gut 20 Prozent zum Transaktionsvolumen beitragen. Auf kleine Transaktionen unter 10 Mio. Euro entfiel im bundesweiten Vergleich zwar nur ein relativ kleiner Anteil von 6,5 Prozent. Absolut betrachtet wurde hier aber fast dreimal so viel umgesetzt wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wie bereits im ersten Halbjahr sind Bürohäuser auch aktuell die mit Abstand beliebteste Assetklasse und tragen mehr als 78 Prozent zum gesamten Investmentvolumen bei. Erstaunlich ist dagegen, dass bislang kaum Verkäufe im Bereich Einzelhandel registriert werden konnten. Mit nur 0,5 Prozent ist ihr Anteil am Ergebnis zu vernachlässigen. Zur zweitwichtigsten Nutzungsart haben sich demgegenüber Logistikobjekte entwickelt, die auf einen Anteil von rund 12 Prozent kommen. Damit hat auch der Münchener Markt vom bundesweiten Trend steigender Logistikinvestments profitiert. Auf Platz drei folgen Hotels, die für knapp 6 Prozent des Umsatzes verantwortlich sind. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).