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Multidisziplinär auf dem Vormarsch

Quartiersentwicklung neu gedacht

Autor: Robert Rosner

Wohnen wird immer teurer - dem entgegenzuwirken ist nicht nur eine Herausforderung für Politiker - viele verschiedene Player suchen nach Lösungen wie günstigem Baustoff, niedrigen Energiekosten oder kreativen Möglichkeiten des Zusammenwohnens.

Doch wie viel Potential steckt tatsächlich hinter solchen Ideen? Klar ist, dass es individuelle Lösungen braucht, die auf das jeweilige Umfeld zugeschnitten sind. Der passende Preis ist nicht der einzige Anspruch, der an ein „Zuhause“ gestellt wird. Immer stärker werden die Forderungen nach Räumen, die multifunktional genutzt werden können. Das Forum Donaustadt - ein prestigeträchtiges Stadtentwicklungsprojekt mitten in Wien - ist ein Beispiel für Wohnen, Arbeiten, Shopping, Sport- und Freizeitangebote - und das „alles unter einem Dach“.

Doch nicht nur in der Stadt tut sich viel. Auch ein Blick in die ländlichen Regionen zeigt, dass es viele Herausforderungen gibt - nicht zuletzt aufgrund demographischer Bewegungen. Dass Ortskerne nicht aussterben müssen, auch wenn Abwanderung droht, zeigt Waidhofen/Ybbs vor. Andere Ideen gibt es aus Japan, wo Mischnutzungen vorangetrieben werden, um das Leben auf dem Land zu fördern.

Über vielversprechende Lösungen und innovative Projekte diskutieren Experten aus den Bereichen Stadt- und Raumplanung, Politik, Architektur, Verkehr und Immobilien auf dem 2. IIR Jahresforum Quartiersentwicklung von 27. Februar bis 1. März 2017 in Mauerbach bei Wien.