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Neuer Elan in München

Büroflächenumsatz nach drei Monaten bei 161.300 Quadratmeter

Autor: Gerhard Rodler

Der Münchner Markt erzielte – beflügelt von sieben Großanmietungen – einen leichten Anstieg des Büroflächenumsatzes im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres. Mit 161.300 m² wurden knapp vier Prozent mehr Bürofläche vermietet oder durch Eigennutzer belegt. Lässt man Letztere unberücksichtigt, wurde eine reine Vermietungsleistung von 158.500 m² erreicht, die sogar 21 Prozent über dem Vorjahresniveau liegt.

Bei Flächen ab 5.000 m² konnte zwar ein Anstieg von 47 Prozent auf 74.200 m² erzielt werden, in den kleinen und mittleren Flächensegmenten bis 2.000 m² wurden die Werte aus dem Vergleichsquartal in 2013 jedoch nicht erreicht. Hier war ein Rückgang von rund einem Drittel der Fläche auszumachen. Lediglich noch im zweitgrößten Flächensegment (2.001 bis 5.000 m²) konnte laut Colliers International ein deutlicher Anstieg von 42 Prozent auf 27.200 m² registriert werden.

Die Mietkosten für die Anmietung von Büroflächen in der bayerischen Landeshauptstadt sind weiter gestiegen. Die flächengewichtete Durchschnittsmiete stieg im Vorjahresvergleich um 6,3 Prozent auf 15,23 Euro pro Quadratmeter. „Vor allen Dingen in der Altstadt und in einzelnen Teilmärkten innerhalb des Mittleren Rings wurden Mietpreisanstiege von teilweise mehr als 7 Prozent festgestellt, die auf die anhaltende Nachfrage nach modernen Büroflächen in guten Lagen zurückzuführen sind“ erläutert Seiler. In den übrigen Stadtlagen ist überwiegend ein Anstieg der Durchschnittsmiete auszumachen, in den Umlandlagen ist die Durchschnittsmiete aufgrund einzelner großflächiger Anmietungen auf geringem Mietniveau um 2,8 Prozent auf 9,79 Euro pro Quadratmeter gesunken.