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Neuer Flächen-Weltstandard

International Property Measurement Standards Coalition (IPMSC) startet

Autor: Gerhard Rodler

Die International Property Measurement Standards Coalition (IPMSC) hat heute mit der so genannten „Public Consultation“ über den neuen weltweiten Standard zur Flächenermittlung (International Property Measurement Standard, IPMS) für Bürogebäude begonnen.

Zu den dreimonatigen Beratungen, die bis zum 21. März 2014 stattfinden, sind alle Büroimmobilienexperten sowie weitere Beteiligte eingeladen, um ihre Expertise in den neuen Standard eingehen zu lassen.

Der neue Standard, der vom IPMSC Standards Setting Committee entwickelt wird, ist der erste seiner Art und wird eine einheitliche Grundlage zur Flächenermittlung von Büroimmobilien in allen weltweiten Märkten schaffen. Davon profitieren Immobilienfachleute sowie Investoren, Finanzierer, Makler, Gutachter und Nutzer.

Gegenwärtig unterscheiden sich die Methoden, die zur Flächenermittlung von Immobilien wie Eigenheimen, Bürogebäuden oder Einkaufszentren angewendet werden, sehr stark zwischen den Märkten weltweit. Dass derartig viele unterschiedliche Methoden gebräuchlich sind, erschwert es globalen Investoren, Nutzern und Mietern, Flächen präzise miteinander zu vergleichen. Eine Studie des global tätigen Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle zeigt, dass die angegebene Grundfläche einer Immobilie je nach verwendeter Methode um bis zu 24 Prozent von der tatsächlichen Größe abweichen kann.

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Kommentare

DI Hanns H. Schubert, h.schubert@schubert.at | 11.02.2014 23:30

"Die Fläche als Bewertungsgrundlage" ist das Thema zahlreicher Seminare und einer Lehrveranstaltung an der Donau Uni Krems, die von mir gestaltet werden. Zentrales Thema dabei ist neben der unterschiedlichen Definition der Flächen ein noch viel gravierenderer Mißstand: Mehr als 80% aller "Experten" beziehen ihre Flächen nicht aus aktuell vermessenen Bestands-Plänen, sondern aus dubiosen Zinslisten oder unaktuellen Einreichplänen etc... Dadurch kommt es noch zu viel grösseren Differenzen, als die (durchaus plausiblen) 24%! Wer sich für dieses Thema interessiert, kann bei mir die kompletten Seminarunterlagen kostenlos beziehen. Hanns H. Schubert