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Neues smart homes Pilotprojekt

Wohneinheiten mit modernsten Technologien starten im Burgenland

Autor: Gerhard Rodler

Um älteren Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu ermöglichen, sind im Burgenland die ersten „smart homes“ Österreichs entstanden. Dazu wurden 50 Wohnungen mit modernsten Technologien wie Tele-Betreuung, der Erinnerung an Medikamente und Sturzsender ausgestattet. Die ersten Wohnungen werden in diesem Monat bezogen. Insgesamt sollen es 50 werden. Die Ergebnisse des Pilot-Projekts werden in etwa einem Jahr evaluiert. Bei Erfolg sollen „smart homes“ in ganz Österreich entstehen. „Unser Projekt AAL - Ambient Assisted Living oder intelligentes Wohnen enthält Produkte, Systeme, aber auch Dienstleistungen, mit denen Ältere in ihrer Lebensumgebung unterstützt werden. Es soll die soziale Interaktion erleichtern, Komfort und Sicherheit garantieren und die Gesundheit unterstützen“, erläutert Michaela Fritz, Leiterin des AIT Health and Environment Departments und Präsidentin des Verbandes AAL Austria. Die Wohnungen sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet. Die Anwendungen reichen von der Fernüberwachung des Gesundheitszustandes, der Bestellung von Essen sowie dem Heimnotruf, bis zu Warnungen bei eingeschaltetem Herd oder unverschlossenen Türen.