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Nicht nur in Wien werden Büros knapp

Selbst in Berlin zeichnet sich Office-Engpass ab

Autor: Gerhard Rodler

Mit einem Flächenumsatz von rund 326.000 m² verfehlt der Berliner Büromarkt das Vorjahresergebnis um knapp 14 Prozent. Neben einer etwas geringeren Nachfrage im großflächigen Segment ist hierfür auch das mangelnde Angebot verantwortlich. Besonders in den mittleren Preisklassen fehlen größere zusammenhängende Flächen in den zentralen Lagen. Nachdem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum durch einige Zalando-Großabschlüsse noch Handelsunternehmen die größte Nachfragegruppe stellten, belegt mit den sonstigen Dienstleistungen aktuell wieder ein traditionell sehr starkes Segment den ersten Platz. Mit knapp 26 Prozent liegen sie deutlich vor der öffentlichen Verwaltung, die gut 18 Prozent zum Ergebnis beisteuert. Beratungsgesellschaften waren ebenso wie Informations- und Kommunikationstechnologien im zweistelligen Bereich am Umsatz beteiligt (fast 12 Prozent bzw. knapp 11 Prozent). Darüber hinaus leisteten Verwaltungen von Industrie- und Bauunternehmen mit rund 9 Prozent und das Gesundheitswesen mit etwa 7 Prozent nicht unerhebliche Beiträge. Auch in den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Volumen leer stehender Flächen über das gesamte Marktgebiet kontinuierlich reduziert.

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