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Noch Investment-Rekorde

Aber klarer Rückgang im März

Autor: Gerhard Rodler

Der österreichische Markt für großvolumige Immobilieninvestments ist bis zur Coronakrise gut ins Jahr 2020 gestartet. Im ersten Quartal wurde laut Zahlen des Market Research der EHL Gruppe ein Transaktionsvolumen von fast 500 Millionen Euro erreicht, davon entfiel der Großteil auf Jänner und Februar. Im März gab es hingegen wegen der Anti-Coronamaßnahmen einen starken Rückgang der Transaktionstätigkeit, wenn auch kein völliges Ende der Investmentaktivitäten. Im Gesamtergebnis bedeutet das einen Rückgang des Investitionsvolumens von rund 40 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres.

Bis zum Ausbruch der Coronakrise hat der Investmentmarkt nahtlos an die Performance des vergangenen Jahres anschließen können, sowohl was das Volumen als auch das Preisniveau anbelangt. Die Spitzenrenditen entwickelten sich bei Büroobjekten in Richtung 3,0 Prozent, für Spitzenobjekte mit sehr langen Mietverträgen liegen sie zum Teil sogar darunter, im Bereich Einzelhandel liegen sie bei vier Prozent. Auch im quantitativ mittlerweile sehr bedeutenden Segment Wohnen (Neubau und Zinshäuser) wurden stabile bis leicht sinkende Renditen erzielt.

„In welchem Ausmaß die Coronakrise Marktvolumen und Immobilienpreise beeinflusst hat und noch beeinflussen wird, lässt sich derzeit nicht mit hinreichender Sicherheit abschätzen“, erklärt Franz Pöltl, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting. „Sicher erscheint allerdings, dass es eine spürbare Spreizung der Risikoaufschläge geben wird, das heißt, die Renditeunterschiede zwischen Spitzenobjekten und weniger guten Objekten werden deutlich größer werden.“ Der wichtigste preisbestimmende Faktor werde dabei die Qualität der Mietverträge (Mietniveau, Restlaufzeit, Bonität der Mieter) sein.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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