Immobilien Magazin

Nummer fünf lebt

Sie ist der ewige Pechvogel des Wiener U-Bahn-Netzes, oft geplant, nie umgesetzt. Doch nun brechen endlich bessere Zeiten an für die vielverschmähte U5, die schon bald nicht mehr ihr Dasein als Aprilscherz fristen muss.

Autor: Barbara Wallner

In den ersten U-Bahn-Plänen aus den 1960er-Jahren ist die U5 bereits enthalten, sie sollte von Hernals über die Alser Straße, Schottenring und Praterstern bis zur Stadlauer Brücke führen. "Wegen einer veränderten Stadt- und Bevölkerungsentwicklung wurde dieses Konzept aber nicht realisiert. Die Nummerierung der U-Linien fußt allerdings auf diesen Plänen. Deshalb gibt es zwar eine U4 und eine U6, aber bis heute keine U5", erklärt Johanna Griesmayr, aus der Presse-Abteilung der Wiener Linien, die oft belächelte Lücke. Unter fremdem Namen wurden zumindest Teile der U5 aber bereits umgesetzt - die U2 zwischen Rathaus und Schottentor, auch die Verlängerung derselben Richtung Stadion und Seestadt seien teilweise für die U5 vorgesehen gewesen.

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