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Gebühren als Wohnkostentreiber

23 Prozent Steigerung in 10 Jahren

Autor: Stefan Posch

Die steigenden Wohnkosten sind aktuell ein brisantes Thema in Politik und Gesellschaft. Wie eine Ecktdatenanalyse von Rustler Immobilien zeigt, sind die Nettomieten in Wien in den letzten Jahren aber nur moderat angestiegen. Maßgeblich für das Ansteigen der Wohnkosten verantwortlich sind laut der Analyse die Betriebskosten. Die Betriebskostenanalyse für Mehrfamilienhäuser für einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren ergibt, dass die durchschnittlichen Betriebskosten im Jahre 2009 bei 1,59 Euro netto je Quadratmeter Wohnnutzfläche lagen und bis zum Jahr 2018 auf 1,96 Euro netto je Quadratmeter Wohnnutzfläche angestiegen sind. Die Preissteigerung betrug somit rund 23 Prozent, die Inflation im selben Zeitraum 18,5 Prozent. Rustler hat die Entwicklung der Gesamtbetriebskosten sowohl der Inflation als auch den Gebührenerhöhungen der Stadt Wien für Wasser, Abwasser und Müll gegenübergestellt.

„Es zeigt sich klar, dass die Steigerung der Gesamtbetriebskosten maßgeblich der Gebührenerhöhung der Stadt Wien geschuldet ist. Anders als bei Versicherungsverträgen und Reinigungskosten, liegen diese Kostenpositionen nicht im Einflussbereich des Eigentümers oder der zuständigen Hausverwaltung und führen vor allem im Altbau zu einer spürbaren Mehrbelastung der Mieter“, fasst Maximilian Kainz von der Rustler Immobilientreuhand die Ergebnisse zusammen.

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