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Öko zum Tag: Fokus auf Schwellenländer

‚Annual Renewable Energy Outlook 2013‘ weist in neue Richtung

Autor: Gerhard Rodler

Im vergangenen Jahrzehnt ließen sich enorme Entwicklungen in Bezug auf die Vorgaben und Märkte für erneuerbare Energien verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt Frost & Sullivans aktuelle Studie "Annual Renewable Energy Outlook 2013". Während es in der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts in weniger als 50 Ländern weltweit politische Unterstützungsmaßnahmen für erneuerbare Energie gab, steht diese Politik nun bei über 120 Ländern auf der Agenda. Investitionen in erneuerbare Energien sind in den letzten zehn Jahren ebenfalls drastisch gestiegen.

Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und Sicherheitsbedenken bei der Energieversorgung sind weitere wichtige Triebkräfte für den Kapazitätsanstieg bei den erneuerbaren Energien in aufstrebenden Regionen wie Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika. Die Erschließung von neuen Energiequellen in Entwicklungsländern wird sich zudem beschleunigen, weil der Bestand diversifiziert werden muss, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren, und die Kosten der erneuerbaren Energien stark zurückgegangen sind.

"Konzertierte Strategien für erneuerbare Energien werden in Ländern wie etwa China, Indien und Brasilien seit geraumer Zeit umgesetzt; zudem fördern auch andere Schwellenländer die erneuerbaren Energien nun systematischer„, so die Studie. Von den entwickelten Ländern durchlaufe insbesondere Japan eine fundamentale Verschiebung weg von der Kernkraft hin zu einer viel stärkeren Fokussierung auf erneuerbare Energien.