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Österreich drittteuerstes Skigebiet

25.000 Euro/m² sind in Kitzbühel fällig

Autor: Charles Steiner

Nicht nur aufgrund der Situation mit dem Coronavirus in Skigebieten macht Österreich, besonders Tirol, Schlagzeilen. Österreichs Wintersportorte gehören auch zu den drittteuersten Standorten weltweit, geht aus dem Ski-Ranking von Engel & Völkers hervor. Am teuersten ist das Schweizer Gstaad mit einem Quadratmeterpreis von fast 34.000 Euro, dahinter liegen US-amerikanische Skigebiete wie Vail mit knapp 30.000 Euro/m². Gleich dahinter Kitzbühel: Dort muss man 25.000 m² für erstklassige Lagen hinblättern. Bei den am teuersten gehandelten Objekten liegt Kitzbühel mit einer Luxusimmobilie für 30 Millionen Euro sogar auf Platz zwei, gleich hinter St. Moritz, wo fast doppelt soviel für eine solche bezahlt wurde. Aber: Auch in Zeiten von Covid-19 ist der Skimarkt stabil geblieben. Insbesondere legen die Käufer dabei Wert auf die ganzjährige Nutzbarkeit der Immobilie, sichere und gut erreichbare Lagen mit genügend Platz für die Privatsphäre sowie auf technisch einwandfreie Voraussetzungen für das Arbeiten aus dem Home-Office. Denn: Ski-Objekte werden zunehmend als Rückzugsorte für die Nutzung im Winter wie im Sommer nachgefragt. Viele Interessenten suchen nach einer Möglichkeit ihr Home-Office in einen gut erreichbaren und entsprechend ausgestatteten Zweitwohnsitz in der Natur zu legen.