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Österreicher im Online-Marketing hinterher

Österreichische KMUs schlecht aufgestellt

Autor: Gerhard Rodler

Österreichische KMUs sind im Online-Marketing schlecht aufgestellt. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Asima, einem österreichischen Online-Marketing Beratungsunternehmen.

Dabei wurden die Webauftritte von 200 kleinen und mittleren Unternehmen im Zeitraum von Jänner bis Mitte Februar diese Jahres genauer unter die Lupe genommen. Untersucht wurden unter anderem die Aktualität der Informationen und die Online-Maßnahmen zur Kundengewinnung, die Ausrichtung der Suchmaschinen und die Nutzung der Sozialen Medien.

So fehlt bei rund 40 Prozent der Unternehmen auf der Homepage die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme und etwa 60 Prozent haben keinen Bereich für aktuelle Informationen vorgesehen. Von den verbleibenden 40 Prozent, die dies tun, vergessen mehr als zwei Drittel, diese Informationen auch wirklich aktuell und suchmaschinengerecht aufzubereiten.

Bei 70 Prozent der Firmenseiten ist laut Untersuchungsergebnis der konkrete Nutzen für den Kunden überhaupt unklar. „Das ist fatal, denn im Onlinebereich hat man nur den Bruchteil einer Sekunde Zeit, den Besucher von sich zu überzeugen oder für immer zu verlieren ", ist Dr. Georg Singer, Spezialist für Online-Marketing, überzeugt. Die repräsentative Asima-Studie zeigt auch, dass kaum Unternehmen Soziale Medien sinnvoll als Marketing-Instrument verwenden. Nur ein Viertel der Unternehmen ist auf Facebook vertreten, davon posten 66 Prozent nur selten etwas.