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Österreichischer Immomarkt relativ stabil

In Deutschland werden sinkende Preise erwartet, aber

Autor: Gerhard Rodler

Jeder Nachteil wird auch einmal zum Vorteil. Die traditionell im internationalen Vergleich hohen Renditen in Wien lassen nun in den Krisenzeiten eine große Stabilität erwarten. Wie schon in den Krisen beim Platzen der dot.com-Blase sowie der Finanzkrise 2007/2008 erwartet der Markt für Wien auch jetzt vergleichsweise moderate Entwicklungen.

Auch beim Leerstand wird mit einer vergleichsweise moderaten Entwicklung gerechnet. Allerdings könne es sowohl bei den Mietern wie auch den Investoren zu einer Nachfrageverschiebung zu eher niedrigpreisigen Lagen kommen.

Ganz anders ist die Situation in Deutschland. Laut einer Umfrage von EY in Deutschland vom 19. bis zum 24. März rechnen gut drei Viertel der Immobilienunternehmen noch in diesem Jahr mit einem sinkenden Investitionsvolumen. Das war zu Jahresbeginn noch genau umgekehrt. Drastisch umgekehrt hat sich auch die Erwartung, was die Entwicklung der Renditen betrifft. Nunmehr gehen laut EY-Umfrage knapp drei Viertel der Befragten erstmals seit einem Jahrzehnt von wieder steigenden Renditen aus. Laut derselben Umfrage erwarten übrigens fast alle Umfrageteilnehmer sinkende Hotelpreise und immer noch über 80 Prozent sinkende Verkaufspreise im Retailbereich.

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