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Österreichs Hauspreise steigen stark

Im 2. Quartal drittstärkster Anstieg in der EU

Autor: Gerhard Rodler

Am stärksten steigen die Einfamilienhauspreise derzeit zwar in Ungarn. Das ist aber einerseits mit dem vergleichsweise niedrigen Ausgangsniveau zu erklären, andererseits aber auch wegen der in Ungarn besonders deutlichen Flucht in Privatimmobilien, weil dort auch noch der Forint-Effekt zum Tragen kommt. Andererseits investieren nach wie vor auch Österreicher in Einfamilienhäuser in Ungarn. Schon in den Perioden davor führte Ungarn das Ranking der Preisentwicklung an.

Neu ist, dass auch in Estland die Preise für Einfamilienhäuser kräftig zu steigen beginnen, nämlich wie in Ungarn um beachtliche 10,3 Prozent.

Aber: Auf Platz drei des Preis-Rankings kommt schon Österreich, geht aus einer Aussendung von Eustat von heute, Mittwoch, mittag hervor. Um neun Prozent sind die Hauspreise in Österreich im zweiten Quartal dieses Jahres gestiegen.

Übrigens: Trotz Brexit kommt gleich dahinter Großbritannien, wo es ebenfalls nochmals einen Teuerungsschub, nämlich um 8,8 Prozent gegeben hat. Gefallen sind die Preise übrigens nur in Zypern (-8,9 Prozent) und Italien (-1,4 Prozent).

Durchschnittlich sind die Einfamilienhauspreise um 4,0 Prozent gestiegen. .