Immobilien Magazin

oh Donau so blau oder doch eher mau

In Hamburg, Barcelona, London oder San Francisco sind Standorte direkt am Wasser stark ­begehrt – und teuer. Wo immer es möglich ist, werden Projekte realisiert, ja ganze neue Stadtteile aus dem Boden gestampft. Wien ist anders.

Autor: Michael Neubauer

Noch unter dem SP-Planungsstadtrat Rudolf Schicker wurde das rechte Donauufer in Wien 2006 zu einem eigenen Stadtentwicklungsgebiet auserkoren. Unter dem Titel Waterfront wurden – anfänglich in Zusammenarbeit mit der Harvard Graduate School of Design in Boston – Projekte entwickelt, die die Uferzone in der Leopoldstadt und Brigittenau nachhaltig aufwerten sollen. Ziel war und ist es, die Stadt näher ans ­Wasser zu bringen. Viele dieser Ideen ­wurden gelobt, realisiert wurden sie jedoch nicht.

Das rechte Donauufer leidet – und die Immobilienentwickler mit ihm. Nahezu alle Bauwerke wenden der Donau den Rücken zu. Es gibt kaum freien Blick aufs Wasser; Gleis­anlagen, Parkflächen und die Handelskai-­Straße blockieren die Zugänge. Selbst die Wohngebäude drehen ...

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