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Olek vor Wechsel von Publity zu Preos

Vorzeichen für vollständigen Zusammenschluss

Autor: Stefan Posch

Der CEO der deutschen Publity, Thomas Olek, hat Gespräche mit der Preos Real Estate über die Übernahme der CEO-Position mit 1. Jänner 2021 aufgenommen. Die Aufnahme der Gespräche erfolgt im Einvernehmen mit der Publity, die zu rd. 87 Prozent an der Preos beteiligt ist. Dies könnte ein Vorzeichen für einen vollständigen Zusammenschluss sein.

Der Aufsichtsrat von Preos sieht darin die Möglichkeit, dass Olek seine langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche noch stärker und unmittelbar in die Preos einbringen und an verantwortlicher Stelle die Steuerung des Preos-Konzerns übernehmen kann. Aufgrund seiner Expertise wird er das Management der Preos insbesondere bei der geplanten Internationalisierungsstrategie der Gesellschaft unterstützen.

Thomas Olek hat sein Engagement davon abhängig gemacht, dass anstelle der zunächst geplanten Bardividende für das Geschäftsjahr 2020 erneut eine Ausgabe von Gratisaktien erwogen wird. Zusätzlich hat Olek die Durchführung einer 10-prozentigen Barkapitalerhöhung im Januar 2021 unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gefordert. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, der Preos die für die Fortsetzung ihres Wachstumskurses erforderliche Liquidität zu sichern. Als mögliche Zeichnerin der Barkapitalerhöhung käme insbesondere die Publity in Betracht. Der Aufsichtsrat steht diesen Zielen und Vorstellungen von Olek positiv gegenüber.