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Ostdeutschland interessanter

Neue Studie belegt jetzt steigende Chancen

Autor: Gerhard Rodler

In Berlin wie auch in allen fünf ostdeutschen Bundesländern bieten sich Investoren derzeit gute Chancen für erfolgreiche Immobilieninvestitionen. Wachsende Einwohnerzahlen, sinkende Arbeitslosenquoten, eine moderne Infrastruktur und tragfähige Netzwerke aus Forschung und Produktion haben mittlerweile nicht nur die Hauptstadtregion Berlin/Potsdam sondern auch Regionalzentren wie Leipzig und Halle, Dresden und Erfurt sowie Jena und Rostock zu etablierten Investitionsstandorten werden lassen. „Diese positive Dynamik beeinflusst auch die Immobilienmärkte nachhaltig. So haben sich die Mieten in allen Assetklassen stabilisiert beziehungsweise sind gestiegen und die hohen Leerstandsquoten entwickeln sich an vielen Standorten rückläufig“, erläutert Niclas Karoff, Geschäftsführer der TLG IMMOBILIEN, im Rahmen der Vorstellung des neuen Marktberichts „Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2013“.

„Zwar reichen die ostdeutschen Regionalzentren mit ihrer absoluten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit weiterhin noch nicht an den Westen heran, jedoch konnte in den vergangenen Jahren ein deutlicher Aufholprozess verzeichnet werden“, so Karoff weiter. Allein im Jahresvergleich 2012/2011 weisen 16 der 23 in der Marktstudie betrachteten ostdeutschen Städte (inklusive Berlin) sinkende Arbeitslosenquoten auf. Parallel zur gestärkten ökonomischen Ausgangslage in vielen ostdeutschen Städten hat sich auch deren demografische Situation entspannt. Wie die Wanderungssalden zeigen, überwiegen in 18 von 23 Städten die Zuzüge. Nach Berlin führen Leipzig, Dresden und Rostock die Liste der Wanderungsgewinner an.