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Otis macht den Aufzugscheck

Lift-Nutzer zu Sicherheit, Verhalten und Zukunft

Autor: Anna Reiterer

Der Aufzughersteller Otis befragte im vergangenen Jahr erstmals Lift-Nutzer zum Thema Sicherheit, Verhalten und Zukunftswünsche. Die Ergebnisse dazu sind jüngst präsentiert worden.

„Bis 2022 soll es keinen ungeplanten Stillstand eines Otis-Aufzug mehr geben“, betont Dominic Griebler, Corporate Communication Manager von Otis Österreich. Dieses hohe Ziel möchte der Aufzughersteller mit „Otis One“ erreichen. Dank dieser Technologie werden Daten was die Vibration, Temperatur und Geschwindigkeit betreffen mit Sensoren erfasst und an den Hersteller regelmäßig abgesendet. Somit kommt es zu einer früheren Problemerkennung. Wodurch benötigte Reparaturen bereits im Vorfeld erkannt werden können.

Mitte Februar präsentiert Otis seinen Aufzugscheck. Das Unternehmen führte im vergangenen Jahr erstmals eine Nutzer-Umfrage in Sachen Sicherheit, Nutzung, Verhalten, Vorlieben und Zukunftswünsche durch.

Die 1.000 befragten gaben an, dass ihnen die Sauberkeit (94,7 Prozent) in Aufzügen am wichtigsten sei. Auf den zweiten und dritten Platz landen die Größe (86,2) und das sanfte Fahrerlebnis (82,1 Prozent).

Laut dem Otis-Aufzugcheck empfinden Benützer schlechte Gerüche als besonders unangenehm. Dieser Punkt landet mit 48,1 Prozent auf den ersten Platz. Besonders mühsam ist es für Aufzugfahrer auch, wenn der Aufzug stehen bleibt und niemand einsteigt (25,7 Prozent) und Mitfahrer, die einem keinen Platz lassen (24,9 Prozent).

Gesprächig sind die ÖsterreicherInnen nicht - zumindest, wenn sie Aufzugfahren. Dann herrscht unter den Fahrgästen zumeist betretenes Schweigen (70 Prozent). Immerhin, 51,1 Prozent der Befragten geben an, Mitfahrende zu grüßen und 21,8 Prozent führen höflich Small-Talk, gesprochen wird dabei über „das, was sich ergibt (46,1 Prozent) oder über das Wetter (24,9 Prozent).

Die Frage nach dem Aufzug der Zukunft wird eindeutig mit “Barrierefreiheit" beantwortet. 57 Prozent entscheiden sich dafür. An zweiter Stelle positioniert sich eine ökologische Fahrweise mit 42,5 Prozent.