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Otto-Wagner-Areal-Development startet

Vorbereitung für Gestaltungswettbewerb:

Autor: Gerhard Rodler

Das längere Tauziehen rund um die Nutzung des Otto-Wagner-Areals hat nun auch tatsächlich ein Ende. Mit einer Grundlagenanalyse der bestehenden Freiflächen und ihrer derzeitigen Nutzungen am Otto-Wagner-Areal bereitet die WSE die Ausschreibung eines Gestaltungswettbewerbs für die Außenanlagen und des Grünraums vor. Die unter Denkmalschutz stehenden Flächen sollen künftig weiterhin öffentlich zugänglich und attraktiv gestaltet sein. Parallel sucht die Central European University (CEU) Gestaltungs- und Nutzungsvorschläge für die Freibereiche am Universitätscampus. Die Ergebnisse der beiden in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und der Stadt Wien erarbeiteten Studien dienen als Basis für den geplanten Realisierungswettbewerb.

Bei der Analyse der Außenanlagen werden die bestehenden Nutzungen der Freiflächen, wie etwa die derzeitige Möblierung, Denkmäler und Sitzgelegenheiten, aber auch die Vegetation berücksichtigt. Ebenso werden die Durchwegungen bzw. die Anbindungen an das Erholungsgebiet Steinhof und Umgebung miteinbezogen.

Gleichzeitig wird ein Anforderungskatalog für die künftige Nutzung des gesamten Otto-Wagner-Areals erstellt. Dabei werden die Bedürfnisse der Bevölkerung genauso berücksichtigt wie jene der Studierenden oder Berufstätigen vor Ort. Das Ziel ist eine mit dem Bundesdenkmalamt und der Stadt Wien abgestimmte planliche Darstellung und Beschreibung der Grundlagen für einen fachlich jurierten Realisierungswettbewerb.

Die Grundlagenerhebungen werden von der WSE Wiener Standortentwicklung und von der CEU noch in diesem Jahr beauftragt. Der Start des Wettbewerbs für die Freiraumgestaltung ist mit Anfang 2022 vorgesehen. Ein Ergebnis soll Ende 2022 vorliegen.

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