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Pensionsten müssen umziehen

41 % fürchten, sich Miete nicht mehr leisten zu können

Autor: Gerhard Rodler

Ist die Rente zu niedrig, steht eventuell die Wohnung auf dem Spiel. 41 Prozent der Mieter fürchten, im Alter ihre Miete nicht mehr bezahlen zu können. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.at, einem der führenden Immobilienportale. Besonders groß ist die Angst in den Großstädten - dort gehen sogar 46 Prozent davon aus, im Alter umziehen zu müssen. Erwartungsgemäß steigt die Sorge, wenn das Einkommen gering ist: Während nur 28 Prozent der Besserverdiener glauben, die Miete im Alter nicht aufbringen zu können, sind es bei den Geringverdienern 44 Prozent. Sollte die Rente tatsächlich nicht ausreichen, würde die Mehrheit (52 Prozent) der österreichischen Mieter dennoch versuchen, die Wohnung zu halten. 36 Prozent würden Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen und Wohnbeihilfe beantragen. 22 Prozent würden weiter arbeiten, um die Rente aufzustocken. Fast jeder 3. Mieter würde umziehen, wenn die Rente nicht reicht: 20 Prozent suchen günstigere Wohnungen auf dem Land, 11 Prozent würden sogar ins Ausland gehen. Zu den Kindern würde nur 1 Prozent der befragten Mieter ziehen. Immerhin 59 Prozent der Mieter gehen davon aus, dass sie sich ihre Wohnung auch im Alter leisten können. Sie planen, bis dahin selbst eine eigene Immobilie zu besitzen (29 Prozent) oder sorgen privat für das Alter vor (25 Prozent). Fast ein Viertel (23 Prozent) glaubt, dass die gesetzliche Rente ausreichen wird, um die Wohnung zu finanzieren. Für die von immowelt.at beauftragte, repräsentative Studie zur Urbanisierung in der Schweiz wurden im Juni 2015 561 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt, 276 von ihnen gaben an, zur Miete zu wohnen.

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Kommentare

Sonja Hochreiter | 24.09.2015 22:01

Was soll denn das?? Da ist von einer Schweizer Studie die Rede, im Text wird jedoch auf Österreich Bezug genommen. Worum handelt es sich wirklich? Schweizer Wohnbefragungen haben absolut keine Relevanz für Österreich, weil Mieten und Eigentumsquoten nicht vergleichbar sind.

Peter Steiner | 24.09.2015 16:24

man muss sich einmal fragen, welche Ergebnisse man bekommt, wenn man nur 561 Leute befragt und diese noch dazu aus der Schweiz sind. Was ist denn das für ein Newswert, Gerhard???