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Porr: 13 Prozent mehr Bauaufträge

Produktionsleistung um elf Prozent gestiegen

Autor: Charles Steiner

Wo gebaut wird, da fließt auch Geld: Bei der Halbjahresbilanz 2016 darf sich die Porr AG über durchaus erfreuliche Zahlen freuen. Wie der Baukonzern via Aussendung mitteilte, ist der Auftragseingang um 13 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Damit hat der Auftragsbestand einen Wert von 5,48 Milliarden erreicht - was einem Anstieg von 13,5 Prozent gegenüber der Beobachtungsperiode des Vorjahres entspricht. Die Produktionsleistung hat einen Zuwachs von elf Prozent auf 1,66 Milliarden Euro erfahren, wobei der Löwenanteil mit 887 Millionen Euro auf Österreich, Schweiz und Tschechien entfällt. Das EBT sei um 25,1 Prozent gewachsen und erreichte 21,4 Millionen Euro, das Periodenergebnis um 50,2 Prozentauf 16,3 Millionen Euro.

Als größte Auftragseingänge gibt die Porr die Umfahrung Bratislava und das Al Wakrah-Stadion für die Fußball-WM in Katar an. Hinzu kommen noch das Bürohaus Europaallee/Baufeld F in Zürich, die S6 Koszalin-Sianow in Polen sowie das neue Zalando-Headquarter in Berlin, das von der UBM entwickelt wird. Weitere Projekte: Der Business Garden Bukarest und die Wohnhausanlage an der Triester Straße 40 in Wien.

Karl-Heinz Strauss, der CEO der Porr gibt einen positiven Ausblick auf das heurige Gesamtjahr und rechnet mit einer weiteren Leistungs- und Ergebnissteigerung. Alle Heimmärkte weisen ein "kräftiges Leistungsplus aus", zudem kämen noch positive Entwicklungen beim WM-Hoster 2022 in Katar sowie die Expansion nach Norwegen und Großbritannien.