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Potenzial für Smart Working in Italien

Vor allem in Rom und Mailand hohe Nachfrage

Autor: Charles Steiner

Mailand und Rom sind seit vielen Jahren die prestigeträchtigsten Immobilienmärkte Italiens. Laut dem "Wohnimmobilien Marktbericht Mailand & Rom erstes Halbjahr 2020" von Engel & Völkers, kam es in diesen beiden Metropolen zu einer Trendwende bei der Nachfrage im Luxussegment. Engel & Völkers prognostiziert daher

stabile Preise für alle Stadtgebiete in Mailand und Rom. "Die Coronavirus- Pandemie hat zu einem größeren Bedarf an Immobilien mit Außenflächen und zusätzlichen Räumen geführt, die eine Arbeit aus dem Homeoffice ermöglichen. "Dank virtueller Besichtigungen konnten wir die Bedürfnisse unserer Kunden während COVID-19 erfüllen.

Diese sind unentbehrlich geworden in einer Zeit, in der wir uns neuen Herausforderungen am Markt stellen mussten und der Kundenkontakt reduziert wurde", sagt Alberto Cogliati, Commercial Director von Engel & Völkers Italien. Während der ersten sechs Monate des Jahres 2020 blieben die Preise in allen Gebieten von Mailand im Vergleich zu den vorhergehenden sechs Monaten im Wesentlichen stabil. Die teuersten Eigentumswohnungen in Italien befanden sich im historischen Zentrum der Modeund Design-Hauptstadt des Landes. Die Preise in den Bezirken Quadrilatero und Brera erreichten bis zu 18.000 Euro pro Quadratmeter, 17.500 Euro pro Quadratmeter in Porta Nuova im Norden von Mailand und 17.000 Euro in San Babila und Castello Foro Bonaparte. "Corona hat einen wichtigen Einfluss auf die Nachfrageentwicklung sowohl im An- als auch im Verkaufsbereich gehabt, da sich die Präferenzen der Käufer hauptsächlich in Wünschen nach großen Außenflächen und Räumen für Smart Working widergespiegelt haben", sagt Roberto Magaglio, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Mailand. Die Nachfrage nach Immobilien in Rom ist seit Mai gestiegen. Mit der Coronavirus-Pandemie hat der Immobilienmarkt in Italiens Hauptstadt andere Prioritäten und Wohnungsbedürfnisse erfahren. "Ein äußerst positives Element am Ende der Sperrzeit war die hohe Nachfrage, den Hauptwohnsitz durch größere Immobilien zu ersetzen, die den neuen Bedürfnissen besser entsprechen. Mit einer Offenheit gegenüber neuen Vierteln zugunsten ruhigerer und nicht notwendigerweise zentraler Wohnbereiche, in Gegenwart von Grün- und Außenflächen", sagt Helio Cordeiro Teixeira, Managing Director des Engel & Völkers Market Centers Rom.