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Einfamilienhäuserpreise ziehen stark an

Hauspreise 2016 im über 5 Prozent gestiegen

Autor: Gerhard Rodler

Die Preise für Einfamilienhäuser hatten in den vergangenen Jahren einen deutlich geringeren Preisanstieg zu verzeichnen, als die Wohnungspreise in den Ballungsräumen. Damit ist jetzt Schluss.Mit einem Preisanstieg von durchschnittlich 5,2 Prozent sind die Preise für Einfamilienhäuser in Österreich 2016 enorm gestiegen. Und zwar auch deutlich über dem EU-Durchschnitt, der bei 3,4 Prozent im Euroraum und bei 4,3 Prozent in der EU insgesamt gelegen ist.

Diese Zahlen ergeben sich aus einer heutigen Eurostat-Veröffentlichung zum Hauspreisindex.

Am stärksten stiegen die Hauspreise in der EU auf den Märkten der jüngeren EU-Mitgliedsländern. Vor allem Ungarn brachte es auf eine sehr starke Steigerung um 11,6 Prozent. Dazu muss man aber in Betracht ziehen, dass dort die Privatimmobilienpreise in den letzten Jahren generell deutlich unter dem Niveau vergleichbarer Märkte gelegen waren und auch kaum eine Entwicklung nach oben (vereinzelt sogar nach unten) gezeigt hatten. Insofern war diese Preiskorrektur schon lange absehbar, Am zweitstärksten wuchsen die Einfamilienpreise in Lettland (10,8 Prozent). In Zypern gingen sie sogar um 3,3 Prozent zurück, auch in Italien sanken die Preise um 0,9 Prozent.