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Preos baut noch weiter aus

Portfolio ausgebaut, Ebit verdreifacht

Autor: Charles Steiner

Die Immobilienwirtschaft kennt weitestgehend keine Ertragsprobleme. Zumindest die Preos Real Estate nicht. Wie das Unternehmen, das sich künftig in Preos Global Office Real Estate &Technology umfirmieren wird, mitteilt, konnte das Ebit im ersten Halbjahr nahezu verdreifacht werden. So stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im ersten Halbjahr um knapp 179 Prozent auf rund 70 Millionen Euro an. Das Konzernergebnis nach Steuern stieg von 21,8 Millionen Euro auf knapp 31 Millionen Euro an. Dieser Anstieg resultierte vornehmlich aus dem Erwerb weiterer Büroimmobilien in Top-Lagen in den vergangenen Monaten. Der Wert des Portfolios hat sich im 1. Halbjahr 2020 im Vergleich zur Vorjahresperiode nahezu verdoppelt, so Preos. Zu den Neuerwerbungen gehören unter anderem das Westend Carree im Zentrum von Frankfurt am Main mit renommierten Mietern, wie u.a. dem Max-Planck-Institut, sowie der Centurion Tower.

Preos-CEO Frederik Mehlitz: „Mit Unterstützung unseres Großaktionärs und Asset Managers, der publity AG, konnten wir unser Immobilienportfolio zügig ausbauen - trotz der außergewöhnlichen Umstände durch COVID-19. Wir haben somit bewiesen, dass unser Geschäftsmodell krisenresistent ist. Für die Zukunft sehen wir uns solide aufgestellt und verfügen über eine stark gefüllte Pipeline an Gewerbeimmobilien mit Wertsteigerungspotenzial. Dies in Verbindung mit der geplanten Internationalisierung sowie Digitalisierung unseres Geschäftsmodells.“ Diese sieht unter anderem Ankäufe in Destinationen wie Paris, Luxemburg aber auch Österreich vor.