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Preos begibt 300-Millionen-Anleihe

Ab 1.000 Euro mit 7,4 Prozent Zinskupon

Autor: Charles Steiner

Das auf Büroimmobilien spezialisierte Investmentunternehmen Preos begibt eine 300 Millionen Euro schwere Wandelanleihe. Mit diesem frischen Geld will die Preos, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, weitere Immobilien und Immobiliengesellschaften erwerben und deren Portfolio ausbauen. Gestückelt ist die fünfjährige Anleihe auf 1.000 Euro, Preos verspricht dabei einen Zinskupon von 7,5 Prozent per anno. Zum Laufzeitende erfolge die Rückzahlung nicht gewandelter Schuldverschreibungen zu je 105,00 Prozent des Nennbetrages von 1.000 Euro je Schuldverschreibung. Der anfängliche Wandlungspreis liegt bei 9,90 Euro. Dem entsprechend könnte eine Schuldverschreibung im Nennbetrag von 1.000 Euro in 101 Preos-Aktien gewandelt werden.

Die Wandelanleihe 2019/2024 könne im Rahmen eines allgemeinen öffentlichen Angebots (in Deutschland) voraussichtlich vom 19. November bis 4. Dezember von interessierten Anlegern gezeichnet werden. Parallel erfolgt in Deutschland ein Bezugsangebot voraussichtlich vom 19. November bis 2. Dezember an die Preos-Aktionäre zum Bezugspreis von ebenfalls 1.000,00 je Schuldverschreibung.

Die Publity, Mehrheitsaktionärin von Preos, habe bereits im Rahmen einer Vorabplatzierung gegen Sacheinlage bereits Schuldverschreibungen im Nennbetrag von rd. 107,8 Millionen Euro gezeichnet. Im Gegenzug hatte die Publity Darlehensforderungen gegen die Publity Investor, eine Tochtergesellschaft von Preos, in Höhe von nominal rd. 113 Millionen Euro als Sacheinlage in die Preos eingebracht. Es ist geplant, die Wandelanleihe 2019/2024 voraussichtlich ab dem 9. Dezember 2019 in den Börsenhandel im Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse einbeziehen zu lassen.