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Preos verschiebt Anleihe auf 2021

Erst im zweiten Halbjahr kommenden Jahres:

Autor: Gerhard Rodler

Die Preos hat die für das vierte Quartal 2020 avisierte Emission einer neuen Unternehmensanleihe auf voraussichtlich das zweiten Halbjahr 2021 verschoben. Angesichts der im Oktober 2020 durchgeführten Aufstockungen der Preos Wandelanleihe 2019/2024 um insgesamt 110 Millionen Euro und der weiterhin positiven Signale ihrer Finanzierungspartner sei die Emission der Unternehmensanleihe zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erforderlich, um den geplanten Wachstumskurs der Preos fortzusetzen. Zudem erwarte der Vorstand aufgrund der von der publity AG unverändert geplanten Emission Blockchain-basierter „Preos -Token“ kurz- bis mittelfristig weitere Finanzierungsbeiträge von der publity AG. Darüber hinaus sorgen die erneut verschärften Maßnahmen der Bundesregierung im Zuge der Covid-19-Pandemie aktuell für ein unsicheres Kapitalmarktumfeld. Der Vorstand der Preos hat daher entschieden, die Emission der Unternehmensanleihe zu realisieren, sobald sich die allgemeine Marksituation verbessert hat.

Die für 2021 geplante Unternehmensanleihe soll auch weiterhin mit einem Angebot an die Inhaber der Preos Wandelanleihe 2019/2024 verbunden werden, ihre Wandelteilschuldverschreibungen in Schuldverschreibungen der neuen Unternehmensanleihe umzutauschen. Die Preos -Muttergesellschaft publity AG, die mittlerweile Wandelteilschuldverschreibungen der Wandelanleihe 2019/2024 im Volumen von rd. 212 Mio. Euro hält, hat ihre Erklärung, mit den von ihr gehaltenen Wandelteilschuldverschreibungen an dem Umtauschangebot teilzunehmen, ausdrücklich aufrechterhalten. Zudem hat die publity AG den Verzicht auf die Ausübung ihres Wandlungsrechts aus den von ihr im Rahmen der Aufstockungen der Wandelanleihe 2019/2024 gezeichneten Wandelteilschuldverschreibungen im Volumen von 110 Mio. Euro erklärt.