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Private Investments werden mehr

CBRE will Services für Private ausbauen

Autor: Stefan Posch

Laut CBRE gehen rund ein Fünftel des Transaktionsvolumens am europäischen Immobilienmarkt auf das Konto von privaten und mittelständischen Investoren. Der Service für diese Investoren - wie Family Offices, Immobilienunternehmen, Projektentwickler, Stiftungen und Privatinvestoren - die sich primär am sogenannten Mid Market umsehen, will CBRE nun auch in Österreich intensivieren. „Zum einen unterscheiden sich mittelständische und private Investoren von den institutionellen bei den Volumina pro Transaktion, zum anderen ist hier teilweise eine ganz andere Beratungsleistung gefragt“, ist Lukas Schwarz überzeugt, der bei CBRE die neue Business Line „Mid Market & Private Transactions“ leitet.

Prinzipiell seien mittelständische und private Investoren an allen Assetklassen interessiert, oftmals fehlt ihnen allerdings gerade zu gewerblichen Immobilien, und damit spannenden Optionen, der Zugang. Eigentümer von gewerblichen Immobilien wiederum fokussieren beim Verkauf bisher stark auf institutionelle Investoren und finden nur selten Zugang zu privaten und mittelständischen Investoren.

„Genau hier setzen wir von beiden Seiten an - wir haben Zugang zu privaten und mittelständischen Investoren und wir kennen interessante Objekte für die Portfolios dieser. In den vergangenen Monaten konnten wir bereits erfolgreich private Investoren und Immobilieneigentümer in Österreich beraten und Objekte im Wert von rund 100 Euro Millionen vermitteln“, so Schwarz, der gerade in Krisenzeiten großes Potenzial in Immobilieninvestments sieht und sowohl auf transparente Abläufe als auch auf konsequentes Monitoring und Reporting setzt. „Im Bereich der Private Transactions sind die Abläufe andere als bei den institutionellen Investoren, Entscheidungen werden rascher getroffen, die Basis für die Entscheidungen sind allerdings dieselben: das wirtschaftliche Konzept muss passen“, so Schwarz.