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Prozess Schafferer gegen Pecik geht weiter

Schafferer klagt auf 108 Millionen Euro Schaden

Autor: Stefan Posch

Gestern wurde der Prozess zwischen Markus Schafferer, geschäftsführenden Gesellschafter der Pema Holding und Ronny Pecik, coronabedingt im Hilton am Stadtpark, statt am Handelsgericht weitergeführt. Schafferer hat Pecik wegen des S Immo-Aktiendeals mit Roman Abramovich im Jahr 2017 auf 108 Millionen Euro Schaden geklagt. Der russische Oligarch verkaufte im Jahr 2017 seinen 11,35-Prozent-Anteil der S Immo an Pecik. Wenige Wochen zuvor soll es aber, Schafferer zufolge, einen gemeinsamen Plan von Schafferer und Pecik gegeben haben, eine Beteiligung an der S Immo zu erwerben. Laut Schafferer habe er verbindlichen Kaufbedingungen zugestimmt und Pecik bei der Finanzierung helfen sollen. Mit dem Alleingang soll Pecik gegen die Vereinbarung verstoßen haben.

Schafferer soll die Möglichkeit gehabt haben, etwa 7,6 Millionen S Immo-Aktien zu je 11,20 Euro zu kaufen. Mit der Klage fordert er den Kapitalgewinn von 108 Millionen Euro oder die Erstattung der Aktien.

Pecik weist die Vorwürfe zurück. Er habe das höchste Gebot gemacht. Es habe keinen gemeinsamen Kaufplan mit Schafferer gegeben, weil man sich nicht auf die Struktur hätte einigen können.

Die Verhandlung geht am Donnerstag weiter