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Real Invest verkauft "Nordbahnstraße"

Käufer ist CORPUS SIREO Fonds

Autor: Gerhard Rodler

Die Bank Austria-Tochter Real Invest deinvestiert nach wie vor weiter. Soeben wurde der Verkauf eines Objektes in Wien-Leopoldstadt bestätigt. Käufer ist die CORPUS SIREO.

Das 1872 errichtete Gebäude „Nordbahnstraße 50“ im zweiten Wiener Gemeindebezirk liegt in unmittelbarer Nähe zum Praterstern. Das fast palaisartige Eckhaus wurde zunächst als Hotel genutzt und 2008 grundlegend saniert. Langfristige Mieterin der 15.750 m² umfassenden Büroliegenschaft sind die ÖBB.

Mit der denkmalgeschützten Immobilie hat der in Luxemburg ansässige Investment Manager das nunmehr zwölfte Objekt für den Core-Büroimmobilienfonds „DEREIF SICAV-FIS“ erworben, der im Dezember 2012 für einen deutschen institutionellen Investor aufgelegt wurde. Verkäufer ist die Bank Austria Real Invest. Die Transaktion wurde rechtlich von Vavrowsky Heine Marth Anwälten, Wien, betreut. Begleitet wurde die Transaktion von Otto Immobilien, ebenfalls Wien, einem exklusiven Partner von Knight Frank. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Für den DEREIF SICAV-FIS haben die Investment Manager bislang zwölf Objekte in sieben europäischen Metropolen im Gesamtwert von rund 475 Millionen Euro erworben. Das Zielvolumen der ersten Tranche des DEREIF SICAV-FIS beträgt 500 Millionen Euro. Mit einer zweiten Tranche wird der Fonds auf 800 Millionen Euro anwachsen.

Der DEREIF SICAV-FIS investiert in Core und Core-Plus-Büroimmobilien mit bis zu 30 Prozent Einzelhandelsflächenanteil in zentralen Innenstadtlagen europäischer Metropolen. Ankäufe wurden bisher in Städten wie London, Paris, Brüssel oder Stockholm getätigt. Der Fonds hält primär historische „Trophy-Assets“ wie das Büro-Triangel „10 St. Bride Street“ in London oder moderne Bürogebäude-Ikonen wie den Bürokomplex Lloyd George in Brüssel.

Aktuell plant CORPUS SIREO für den DEREIF-Fonds auch Ankäufe im iberischen Immobilienmarkt. Hier sind Investments in Einzelimmobilien im Wert von 20 bis 60 Millionen Euro vorgesehen.