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Real I.S. entert Paris

Büroimmobilie für Spezialfonds erworben

Autor: Gerhard Rodler

Frankreich ist für nicht-französische Unternehmen nicht unbedingt ein einfacher und vor allem Paris auch nicht gerade ein billiger Immobilienmarkt. Seit Brexit die europäische Investorenlandschaft in risikofreudige Investoren, die weiter in England kaufen und risikoscheue Investoren ohne neuen London-Engagements scharf teilt, kommt Paris neuerdings immer mehr in den Fokus. Gezwungenermaßen, sozusagen.

Die deutsche Real.I.S. erwirbt für den Spezial AIF Real I.S. BGV VI von dem Europe Value Investors Fonds (EVI) der AEW die vollständig vermietete Büroimmobilie „Faubourg St. Martin“ in Paris, Frankreich. Die erste Frankreich-Investition für diesen Fonds.

Mieter der rund 5.560 m² Bürofläche ist „Leboncoin“, ein Kleinanzeigenportal der Firma Schibsted France. Die norwegische Muttergesellschaft Schibsted ist europaweit führend beim Aufbau und Betrieb von Online-Einkaufsplattformen.

„Diese erste Transaktion des EVI in Frankreich bestätigt unsere Strategie, die Vermögenswerte unseres Portfolios aufzuwerten, um sie durch aktives Asset-Management in Core-Immobilien verwandeln zu können“, sagt Carsten Czarnetzki, Fund Manager von EVI.

Durch die ursprüngliche Kaufhausarchitektur sind die Geschossdecken im zweiten und vierten Obergeschoss in großen Teilbereichen offen. Dadurch ergeben sich großzügige Galerieetagen mit ca. 800 m² Fläche. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über etwa 770 m² Terrassenflächen.

Bei der Büroimmobilie „Faubourg St. Martin“ handelt es sich um das 12 Investment des Fonds BGV VI.