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Reihenhäuser unbeliebt

Österreicher lieben es individuell

Autor: Gerhard Rodler

Beim Wohnen legen die Österreicher Wert auf Individualität und Eigentum, bis ins Alter: Der Mehrheit wäre es wichtig, ein Eigenheim zu besitzen. Beim Hausbau würde man am liebsten alles selbst planen und gestalten. 41 Prozent hätten kein Problem damit, prinzipiell allein zu wohnen. Auch nach der Erwerbsphase will die überwiegende Mehrheit (93 Prozent) im eigenen Haushalt oder maximal in einer betreuten Siedlung wohnen, alternative Wohnformen sind nicht einmal aus Sicht der jungen Generation im Alter attraktiv. Das zeigt die Studie "Wohnen im Wandel der Generationen", die Integral Markt- und Meinungsforschung für ImmobilienScout24 durchgeführt hat.

Der Mehrheit der Österreicher (75 Prozent) ist es dabei wichtig, ein Eigenheim zu besitzen, für jeden Fünften ist das sogar sehr wichtig.

Auch beim Hausbau selbst mögen es die Österreicher individuell. 43 Prozent würden am liebsten alles selber gestalten, jeder Vierte würde vorzugsweise einen Architekten beauftragen, das Haus nach den persönlichen Vorstellungen zu planen. Nur eine Minderheit präferiert vorgestaltete Reihenhäuser. Vier von zehn haben bzw. hätten keine Probleme damit, auch wenn dies nicht dem persönlichen Lebensideal entspricht, Frauen noch weniger als Männer (44 Prozent versus 38 Prozent). Knapp ebenso viele könnten sich ein Single-Leben vorübergehend vorstellen. Für jeden Zehnten stellt der Singlehaushalt überhaupt die ideale Lebensform dar.

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