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REInvest kauft Bankensitz in Vilnius

Gebäude der SEB Bank erworben

Autor: Charles Steiner

Auch wenn das Baltikum vielleicht nicht am Radar vieler deutscher und österreichischer Investoren aufscheint, ist der Immobilienmarkt dort doch sehr aktiv. Der Luxemburger Asset- und Investment-Spezialist REInvest Asset Management S.A. hat den Hauptsitz der SEB Bank in Vilnius für den paneuropäisch investierenden Fonds DEREIF SICAV FIS erworben und ist mit dem Fonds in den baltischen Markt eingetreten. Hauptinvestor des in Luxemburg aufgelegten Immobilienspezialfonds ist eine große deutsche Versicherungsgesellschaft. Verkäufer ist der Lords LB Special Fund II. Über das Investitionsvolumen haben die Partner Stillschweigen vereinbart. Die Gesamtfläche des Bürokomplexes beträgt rund 13.000 m² und befindet sich zwischen der Nationalen Kunstgalerie und dem Forum Palace. „Aufgrund seiner Größe ist der baltische Markt eine Nische. Aber er bietet solide wirtschaftliche Fundamentaldaten, Zukunftsperspektiven und positive Renditen, die in anderen europäischen Hauptstädten derzeit schwer zu erzielen sind“, erklärt Hans Stuckart, geschäftsführender Vorstand von REInvest Asset Management. Der Lords LB Special Fund II hat 2016 mit der Entwicklung des im Hauptgeschäftsviertel von Vilnius in der Konstitucijos Avenue gelegenen Bürokomplexes der Kategorie A begonnen. Für das Gebäude wird in den nächsten Monaten das britische Nachhaltigkeitszertifikat BREEAM „Outstanding“ angestrebt. BREEAM steht für Building Research Establishment Environmental Assessment Method und ist das älteste und am weitesten verbreitete Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen in Großbritannien. Es wurde 1990 entwickelt. Im Sommer 2020 ist mit der SEB Bank der Alleinmieter eingezogen.