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Reiwag taucht durch die Krise gut durch

Zukäufe im HLK-Bereich in mehreren Ländern

Autor: Gerhard Rodler

Auch wenn die aktuelle Pandemie auch an der Reiwag nicht spurlos vorbei gegangen ist, wird bereits wieder an der Zukunft gearbeitet. Unternehmenschef Viktor Wagner: „Die ersten sieben Monate des Jahres 2020 sind mit großen Herausforderungen an uns vorübergegangen.“ Im April verzeichnete Reiwag die bislang größten Umsatzeinbrüche, ab Mai ging es aber wieder aufwärts. Besonders betroffen waren jene Länder in welchen Shopping Center betreut werden welche bekanntlich geschlossen wurden.

Es sei sehr unwahrscheinlich, dass Reiwag 2020 wie schon 2019 (82 Millionen Euro) wieder einen Rekordumsatz erreichen wird, natürlich werden wir auch Gewinneinbußen zu verzeichnen haben.

Wagner weiter: „Gott sei Dank hat es in der gesamten Reiwag Gruppe nur einige positive Testergebnisse gegeben und keinen einzigen Todesfall. Ein Ergebnis der Corona Krise ist, dass es ca. 75 Prozent der Menschen jetzt erst bewusst wurde, wie wichtig Reinigungskräfte sind. Die Anerkennung für den Beruf ist enorm gestiegen.“ Er sei stolz darauf, keinen Mitarbeiter wegen Corona gekündigt zu haben. Zwischenzeitlich werde von der Reiwag in Österreich bei Kunden ein Roboter mit UVD Strahlen eingesetzt, welcher zu 99,9 Prozent Viren und Bakterien tötet.

Trotz Krise wurde in Nordmazedonien eine neue Reiwag-Niederlassung am 07.07.2020 eröffnet. Auch in Rumänien wurde expandiert und eine Drohne mit Wärmebildkamera für die Überprüfung von Dächern und hohen Gebäude gekauft und nunmehr eingesetzt.

Die Expansion geht laut Wagner aktuell weiter. Zukaufsaktivitäten insbesondere für HKLS Unternehmen gibt es in derzeit in Tschechien, Kroatien, Serbien, Rumänien und auch in Österreich.