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Rekorde in den Secondaries

Auch in Mainz ein Alltime-High

Autor: Günther Schneider

Der Produktmangel und die starke Renditekompression in den deutschen Big-Seven lässt Anleger verstärkt in die deutschen B- und C-Standorte investieren. Interessant ist da in dem Zusammenhang, dass gerade in diesen Standorten ungeachtet der Coronapandemie ein Rekord um den anderen verbucht wird. So steht auch Mainz heuer vor einem Alltime-High, was vor allem im Zinshausbereich klar ersichtlich ist. Laut „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Mainz“prognostiziert Engel & Völkers Commercial mit bis zu 100 Verkäufen ein ähnliches Handelsgeschehen wie im Vorjahr. Aufgrund der weiter steigenden Preise werde mit einem Transaktionsvolumen von bis zu 250 Millionen Euro gerechnet.

Gerade im heurigen Jahr habe der Nachfrageüberschuss laut dem aktuell erschienenen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Mainz“ zu weiteren Wertzuwächsen auf dem Markt für Zinshäuser geführt. In einigen sehr guten Lagen am Rheinufer lägen die Einstiegspreise mittlerweile bei 4.500 Euro/m². Anleger würden dort die erstklassige Vermietbarkeit trotz vergleichsweise hoher Mieten schätzen. Für gewöhnlich seien in den sehr guten Lagen der Stadt aktuell Verkaufspreise zwischen 3.000 und 4.800 Euro/m² erzielbar. Im Vergleich zu den A-Städten wie Frankfurt/Main oder Köln weise Mainz dennoch ein weiterhin moderates Preisniveau auf. Der Einstiegspreis bei Wohn- und Geschäftshäusern in den einfachen Lagen habe sich von 1.450 Euro/m² im Jahr 2019 auf derzeit 1.700 Euro/m² ebenfalls weiter erhöht.

Stadtweit sei die durchschnittliche Angebotsmiete verglichen zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 11,83 Euro/m² gestiegen. Die höchsten Angebotsmieten für Bestandswohnungen verzeichnet mit 12,21 Euro/m² die Altstadt.