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Rekordergebnis bei Wohninvestments

Deutsche Megadeals treiben den Markt

Autor: Gerhard Rodler

Mit der Übernahme der Gagfah durch die Deutsche Annington, die mit rund 8 Mrd. Euro im Transaktionsvolumen berücksichtigt wurde, erreichte der Investmentumsatz mit größeren Wohnungsbeständen im ersten Quartal 2015 ein neues Rekordvolumen. Insgesamt wurden knapp 11,04 Mrd. Euro umgesetzt und der erst im letzten Jahr aufgestellte Top-Wert noch einmal um 116 Prozent übertroffen. Aufgrund der Gagfah-Übernahme bestimmen über mehrere Standorte verteilte Bestandsportfolios das Marktgeschehen noch eindeutiger als in der Vergangenheit. Über 91 Prozent des Transaktionsvolumens entfallen auf diese Kategorie. Auf Platz zwei folgen dann schon Projektentwicklungen die, 4 Prozent zum Ergebnis beitragen und einen Umsatz von über 430 Mio. Euro generierten. Insgesamt konnten 14 Verkaufsfälle in diesem Segment registriert werden. Anders als teilweise in den Vorjahren, beschränken sich die Investoren dabei nicht mehr nur auf die Top-Seven-Standorte, sondern interessieren sich mehr und mehr auch für B-Standorte.

Auch wenn die Kaufpreisniveaus überwiegend stabil geblieben sind, sind teilweise aufgrund des begrenzten Angebots bei gleichzeitig starker Nachfrage leichte Preisanstiege zu beobachten. Das gilt einerseits für größere Bestandsportfolios, die in der Regel zwischen 800 und 950 Euro/m² gehandelt werden, andererseits aber auch für hochwertige Projektentwicklungen. Zwar liegt die durchschnittliche Kaufpreisspanne unverändert bei 3.000 bis 3.500 Euro/m², die Fälle, in denen auch deutlich höhere Preise gezahlt werden, nehmen aber spürbar zu.

Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.