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Renditen nähern sich Tiefststand

Weltweites Zinsentief drückt auf Immo-Renditen

Autor: Gerhard Rodler

Viele Investoren sind in Zeiten einer beispiellosen Niedrigzinspolitik auf der Suche nach sicheren und zugleich rentablen Investitionsmöglichkeiten. Dies führt in der Konsequenz zu sinkenden Anfangsrenditen, aktuell laut IVG auf das Niveau der historischen Tiefstwerte des Jahres 2008. Zu beobachten ist dies in den großen europäischen Zentren – messbar vor allem in den zentralen und etablierten sogenannten Core-Lagen. Sofern die Entwicklung in der Spitzenlage nicht repräsentativ für andere Teilmärkte ist, können Investoren mit genauer lokaler Marktkenntnis und den daraus resultierenden Vorteilen bei der Antizipation von teilmarktspezifischen Entwicklungen der häufig hohen Investmentnachfrage bzw. dem daraus resultierenden hohen Preisniveau in der Spitzenlage ausweichen.

Im einfachsten Fall wäre ein direkter Gleichlauf aller Teilmärkte ohne Zeitverzögerung festzustellen. Gleichzeitig mit dem Anstieg der Miete in der Top-Lage steigen die Mieten in den anderen Teilmärkten. Dies wäre dann zu erwarten, wenn alle Teilmärkte Substitute darstellen. Ein Anstieg der Miete in der Spitzenlage, etwa ausgelöst durch ein höheres regionales Beschäftigungsniveau, würde unmittelbar dazu führen, dass einige Mieter dem Mietanstieg durch die Wahl eines Standorts in einem anderen Teilmarkt ausweichen und die Mieten dort auch steigen.

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