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Retail wird gerne gekauft

Transaktionsvolumen hat deutlich zugelegt

Autor: Gerhard Rodler

Der bundesweite Investmentumsatz mit Einzelhandelsimmobilien erreichte 2013 ein Volumen von knapp 8,86 Mrd. Euro. Das Vorjahresergebnis konnte damit um fast 14 Prozent gesteigert werden. Dies ergibt der Retail Market Report, den BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) Anfang März veröffentlichen wird. Auch die im letzten Quartal 2013 weiter gesunkenen Spitzenrenditen für Geschäftshäuser in den großen deutschen Einkaufsstraßen spiegeln die starke Nachfrage wider. Verantwortlich für diese Situation ist vor allem auch das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland sowie die für den Einzelhandel guten Rahmenbedingungen. Ein im langjährigen Vergleich hohes und im Aufwärtstrend befindliches Konsumklima, insgesamt positive Perspektiven des Arbeitsmarkts und vermutlich spürbar anziehende Reallöhne sind wichtige Einflussfaktoren, die den Handel 2014 weiter beflügeln dürften. Rund 73 Prozent (6,47 Mrd. Euro) des Gesamtumsatzes wurden mit Einzeldeals erzielt, die damit um knapp 27 Prozent zulegen konnten. Demgegenüber mussten Portfolioverkäufe Einbußen (-11 Prozent) hinnehmen und tragen gut 2,38 Mrd. Euro zum Transaktionsvolumen bei. Das sehr gute Ergebnis wurde also nicht durch wenige große Paketverkäufe dominiert, sondern basiert vor allem auf einer Vielzahl einzelner Ankäufe, was unter strukturellen Aspekten positiv zu werten ist, da hierdurch die breite Nachfragebasis unterstrichen wird. Dies zeigt sich auch daran, dass sich der Investmentumsatz nicht nur auf einzelne Marktsegmente konzentriert, sondern alle Assetklassen in größerem Umfang zum Ergebnis beigetragen haben.

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