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Revival für Wandelschuldverschreibungen

publity plant Ausgabe weiterer zehn Millionen Euro

Autor: Gerhard Rodler

Gerade die anhaltende Niedrigstzinsphase in Kombination mit dem zumindest mittelfristig weiter boomenden Immobilienmarkt auch in Deutschland hat zu einem Revival eines zuvor eher schon fast in Vergessenheit geratenen Finanzierungsinstrumentes geführt. Die Nachfrage seitens der Anleger ist groß wie schon seit mehr als zehn Jahren nicht.

Jüngstes Beispiel ist die publity AG, die jetzt sogar beabsichtigt, das Volumen ihrer erst im November 2015 ausgegebenen Wandelschuldverschreibung – 20 Mio. Euro zu einem Kupon von 3,5 Prozent – im Rahmen einer weiteren Privatplatzierung bei institutionellen Investoren im Umfang von bis zu 10 Mio. Euro zu erhöhen. Die (potenziellen) Investoren dafür haben jedenfalls bereits aufgezeigt.

Die publity AG plant, die Erlöse aus der Wandelschuldverschreibung für Co-Investments im Rahmen ihrer Joint Ventures zu verwenden. Durch den Mittelzufluss ist mithin der – rein durch Eigenkapital finanzierte – Erwerb von deutschen Büroimmobilien im Wert von bis zu 300 Mio. Euro aus der aktuellen Transaktionspipeline möglich.