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Rhomberg wächst weiter

Gesamtumsatz erneut gesteigert

Autor: Charles Steiner

Bei der Rhomberg Gruppe hat sich die Coronapandemie bislang nur marginal bemerkbar gemacht. Die Rhomberg Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 erneut zulegen können. Wie aus den aktuellen Unternehmenszahlen hervorgeht, konnte der Gesamtumsatz von 753 Millionen Euro auf 782,5 Millionen Euro gesteigert werden. Dabei bilanzierten beide Unternehmensbereiche positiv: Die Sparte Bau und Ressourcen erwirtschaftete 333,2 Millionen Euro, im Bereich Bahntechnik betrug die Betriebsleistung 449,3 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen lag mit 41,5 Millionen Euro um rund 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Aber: Die Geschäftsführer Hubert Rhomberg und Ernst Thurnher erwarten, dass im laufenden Geschäftsjahr alle Unternehmensbereiche davon betroffen sein werden. Das Ausmaß sei von der wirtschaftlichen Entwicklung in den Zielmärkten abhängig.

Dem Trend der Quartiersentwicklung folgt im Übrigen auch Rhomberg in verstärktem Maße: Neben klassischen Bauprojekten beschäftigt sich Rhomberg Bau zunehmend auch mit der sinnvollen Nachnutzung von Industriebranchen und der Entwicklung lebenswerter Quartiere. In Lustenau starte demnächst das neue Ortsteilzentrum Rheindorf. In vier Gebäuden, darunter ein Achtstöcker in Holzbauweise, wird sozial durchmischter Wohnraum in Kombination mit Kinderbetreuung sowie Gewerbeeinheiten und Gastronomie geschaffen.

In noch größerem Stil ist Rhomberg Deutschland auf diesem Gebiet tätig. Auf dem ehemaligen Rinker-Areal in zentraler Lage in Ravensburg entsteht ein komplett neues Stadtquartier: Wohnraum für Generationen, mit viel Grün- und Freifläche, unter anderem einer Kindertagesstätte und einer Pflegeeinrichtung. Geschäftsführer Ernst Thurnher erklärt dazu, dass sich die deutsche Unternehmenstochter immer besser entwickle und auch die Auftragslage vielversprechend sei: "Erst kürzlich haben wir den Zuschlag für zwei neue Liegenschaften in Kempten beziehungsweise Friedrichshafen bekommen."