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RICS ruft zu ethischem Handeln auf

Mieter und Vermieter sollen sich in der Mitte treffen

Autor: Charles Steiner

Die Covid-19-Krise bedingt von allen vor allem eines, um noch größeren Schaden abzuwenden: Solidarität und Rücksichtnahme. In diesem Zusammenhang ruft die RICS Deutschland zu ethischem Handeln auf und nimmt sowohl Mieter als auch Vermieter in die Pflicht. Denn: Die aktuellen behördlichen Verfügungen treffen zum Teil „zufällig“ den Mieter oder den Vermieter. Dies führt unter Umständen zu einseitigen rechtlichen Ergebnissen, wonach entweder die Mietzahlungspflicht voll bestehen bleibt oder gänzlich entfällt. Das kann so nicht sein und ist auch nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Das deutsche Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie von vergangener Woche hätte hier Abhilfe schaffen sollen. Gerade jetzt müsse aber das Gemeinwohl an erster Stelle stehen. Sabine Georgi, Country Managerin und Martin Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der RICS Deutschland: „Von der Corona-Krise sind alle Marktteilnehmer betroffen. Deswegen rufen wir auch alle zu ethischem Handeln gerade in der Krise auf - und zwar sowohl Mieter als auch Vermieter - und dazu, sich um einvernehmliche Lösungen zu bemühen. Im Rahmen eines verantwortungsvollen wirtschaftlichen Handelns und im Sinne einer guten Unternehmensführung sollte daher der Verhandlungsweg genutzt werden, damit wir alle gemeinsam den Krisentest bestehen können.“

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!