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Rivergate goes International

Signa und Raiffeisen Leasing verkaufen Büroobjekt

Autor: Charles Steiner

Ausländische Investoren lieben den Wiener Büromarkt. Das beweist zumindest der jüngste Deal um das Bürogebäude Rivergate. Einem Bericht der Tageszeitung „Wirtschaftsblatt“ zufolge verkauften Signa und Raiffeisen Leasing das „Rivergate“ am Wiener Handelskai an asiatisch-kanadische Investoren, nämlich an ein Joint Venture, das aus dem kanadischen Immobilienfonds Dream Global REIT und einem asiatischen Staatsfonds besteht. Damit ist der Signa nach dem Verkauf des 94 Millionen Euro schweren Büroobjekts „Haus an der Wien“ innerhalb kürzester Zeit der zweite, noch größere Verkauf gelungen.

Das Rivergate, das am Fuße des Millennium Tower gelegen ist, hat 47.500 m² Büros, 3.600 m² Einzelhandelsfläche und 2.500 m² Lager und ist mit LEED Platin ausgezeichnet worden. Seit 2008 war das zu 96 Prozent vermietete Gebäude zu 51 Prozent im Besitz der Raiffeisen Leasing und zu 49 Prozent im Besitz der Signa. Zu den Mietern zählen internationale Konzerne wie das Technologieunternehmen Thales, der Finanzdienstleister Skandia, sowie der Pay-TV-Sender Sky Österreich.

Betreut wurde der Verkauf von der Anwaltskanzlei Dorda Brugger Jordis, die sich auf Verhandlungen mit internationalen Investoren spezialisiert hat. Managing Partner Stefan Artner zum Verkauf des Green-Buildings: „Das Interesse belegt den Trend zu stärkerem ökologischem Bewusstsein in der Immobilien- und Investorenbranche.“