Immobilien Magazin

Runde Sache

Forscher der TU Wien haben eine Konstruktionsweise entwickelt, mit der Eis- und Betonkuppeln einfach „aufgeblasen“ werden können.

Autor: Barbara Wallner

Die Kuppel als architektonisches Element kann auf eine große Geschichte zurückblicken. Eine der berühmtesten ihrer Art schmückt den florentinischen Dom, und eine einzigartige zudem. Bis dahin wurden Kuppelbauten grundsätzlich mithilfe eines Lehrgerüstes errichtet, das das Gewicht des Baus halten musste, bis dieser sich selbst tragen konnte. So auch geplant im Florenz der Renaissance – 1417 ist der Rohbau des Domes weitgehend fertig, nur ein großes rundes Loch klafft noch in der Decke. Die Kuppel ist so groß geplant, dass nicht klar ist, ob ein Lehrgerüst ein solches Gewicht überhaupt tragen kann. Gott sei dank legt ein junger Architekt namens Brunelleschi schließlich ein Konzept vor, mit dem die Kuppel – zum ersten Mal in der Geschichte – von Anfang an selbsttragend errichtet werden kann. Nichtsdestotrotz dauern die Bauarbeiten 16 Jahre.

Knapp 600 Jahre ...

Immobilien Magazin Um den vollständigen Artikel zu lesen, können Sie sich hier anmelden oder Sie abonnieren jetzt das Immobilien Magazin und wählen das für Sie passende Abo aus.