immoflash

Russland drückt auf Immofinanz

Deutlich niedrigere Mieteinnahmen

Autor: Gerhard Rodler

Für die Immofinanz ist die Russlandkrise scheinbar noch länger nicht ganz ausgestanden, nach wie vor arbeitet daher die Immofinanz daran, diesen Klotz am Bein wieder los zu werden. Die Mieterlöse reduzierten sich aufgrund der Mietreduktionen in Moskau und plangemäß durchgeführter Immobilienverkäufe von 82,2 Millionen Euro auf 76,8 Millionen Euro. In einer Like-for-like-Betrachtung (d.h. der Vergleichbarkeit zum 4. Quartal 2015/16 wegen bereinigt um Neuakquisitionen, Fertigstellungen und Verkäufe) weisen die Mieterlöse im 1. Quartal 2016 insgesamt eine stabile Entwicklung auf. Vor diesem Hintergrund liegt der Fokus bei der Immofinanz nach wie vor auf der Verschmelzung mit der CA Immo. In den kommenden Monaten werde man gemeinsam mit der CA Immo an den Details der geplanten Verschmelzung arbeiten, so Immofinanz-Chef Oliver Schumy.

Der dafür notwendige Prozess sei gestartet und Arbeitsgruppen gebildet worden, so die Immofinanz am Dienstagabend. Über die Verschmelzung werden die Hauptversammlungen im Sommer 2017 abstimmen. Die Immofinanz hat wie mehrfach berichtet 26 Prozent sowie vier Namensaktien an der CA Immobilien Anlagen AG erworben.

Als Folge gesunkener Immobilienaufwendungen konnte das Ergebnis aus Asset Management um 3,9 Prozent auf 54,5 Millionen Euro verbessert werden. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 21,9 Millionen Euro (Q1 2015/16: 115,0 Millionen Euro). Das ist vor allem eine Folge der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabileren Rubelentwicklung, die zu einer deutlich verringerten währungsbedingten Neubewertung des Immobilienvermögens geführt hat (-6,8 Millionen Euro nach 184,8 Millionen Euro im Vergleichszeitraum).